Hunde-Spiele

Hunde brauchen Beschäftigung und Abwechslung.

Ihr Hund ist auch nur ein Mensch!
Die täglichen Spaziergänge sind wichtig und bieten dem Hund natürlich eine Beschäftigung. Allerdings wird dem Hund mit der Zeit langweilig, wenn immer die selben Wege abgelaufen werden. Es ist normal, dass man z.B. beim Abendspaziergang (fast) immer die gleiche Strecke geht. Und meist wird auch – zumindest während der Woche – tagsüber eine bekannte Strecke gelaufen. Ganz ehrlich – würde Ihnen nicht langweilig werden, wenn Sie tagein, tagaus den selben Weg laufen, die selben Büsche, Ecken und Straßenlaternen beschnuppern müssten? Na also. Bieten Sie Ihrem Hund etwas Abwechslung. Laufen Sie verschiedenen Wege. Und bauen Sie etwas Action in den Spaziergang ein. Es gibt viele Hunde-Spiele, die sie ganz einfach in ihre tägliche Routine einbauen können, um Ihrem Vierbeiner neue Herausforderungen zu bieten und ihn sowohl körperlich als auch geistig zu fordern. Und das nicht nur beim Spaziergang draußen, sondern auch zwischendurch für drinnen Zuhause. Hunde-Spiele sorgen für zusätzlichen Spaß  – Ihr Hund wird es Ihnen danken!

Schauen Sie sich in unseren Rubriken Beschäftigungsspiele, Bewegungsspiele und Intelligenzspiele für Hunde um. Dort finden Sie viele Anregungen und Spiele für Hunde – sowohl für drinnen als auch für draußen.

Beschäftigungsspiele
Bewegungsspiele
Intelligenzspiele

Doch Sie können Ihren Hund auch mit ganz einfachen Mitteln beschäftigen. Hier einige Anregungen:

Hunde-Spiele für den Spaziergang

Ballpiele

Hunde-Spiel “Ball abjagen”:
Dieses Spiel kann wunderbar auf einer Wiese gespielt werden (für die Wohnung ist es eher nicht geeignet, da man etwas Platz braucht). Ihr Hund hat den Ball. Versuchen Sie, ihm den Ball abzunehmen. Jagen Sie ihn dazu kreuz und quer über die Wiese. Ihr Hund wird einen Riesenspaß dabei haben, ständig auszuweichen und vor Ihnen davon zu laufen. Haben Sie es dennoch geschafft, den Ball zu erobern, können Sie den Spieß umdrehen: Laufen Sie nun vor Ihrem Hund davon und lassen Sie sich von ihm jagen. Lassen Sie sich aber nach einigen Minuten von Ihrem Liebling “erwischen”, damit er ein Erfolgserlebnis hat und nicht das Interesse am Spiel verliert.

Hunde-Spiel “Wettrennen”:
Ihr Hund sitzt neben Ihnen an einer “Startlinie”. Sie werfen denn Ball und auf Kommando “Los” laufen Sie und Ihr Hund los. Wer den Ball zuerst erreicht, hat gewonnen. Sicherlich müssen Sie Ihren Hund während der ersten Spiele bis zum “Los” am Halsband festhalten, damit er nicht direkt nach dem Werfen dem Ball hinterher rennt. Dieses Spiel eignet sich gut als Auftakt zum Hundespiel “Ball abjagen”.

Hunde-Spiel “Ball zuwerfen”:
Für dieses Spiel sollten sie mindestens 2 Personen sein. Werfen Sie sich gegenseitig den Ball zu, während Ihr Hund versucht, denn Ball aus der Luft zu fangen. Bei kleineren und älteren Hunden können Sie denn Ball alternativ auch über den Boden rollen.

Hunde-Spiele für den Sommer

Schwimmen

Grundsätzlich kann jeder Hund von Geburt an Schwimmen. Nun gibt es Hunde, die Wasser nicht so gerne mögen, andere hingegen sind richtige Wasserratten und springen in den kleinsten Tümpel. Wenn Ihr Hund Wasser mag, können sie ihn mit schwimmendem Spielzeug zu ausgiebigem Schwimmen motivieren. Achten Sie jedoch immer auf ausreichend Abstand zu Ihrem Hund, damit er Sie beim Paddeln nicht mit seinen Krallen verletzt.

Hinweis: Zwingen oder schubsen Sie Ihren Hund nicht ins Wasser. Wenn Sie ein wasserscheues Exemplar erwischt haben, akzeptieren Sie das. Wenn Sie Ihren wasserscheuen Hund ins Wasser zwingen, kann das Ihre Beziehung nachhaltig schädigen und der Hund wird möglicherweise eine extreme Angst vor Wasser entwickeln. Lassen Sie ihn und zwingen Sie ihn nicht. Sie können ihn auch auf andere Weise beschäftigen.
Lassen Sie Ihren Hund nicht mit vollem Magen schwimmen. Achten Sie auch darauf, ihn im Wasser nicht völlig auszupowern. Wenn ihm die Kraft ausgeht, könnte er Wasser schlucken, einatmen und im Zweifelsfall ertrinken. Lassen Sie Ihren Hund in freiem Wasser schwimmen? Achten Sie in diesem Fall bitte unbedingt auf evtl. vorhandene Strömungen.

Sportliche Aktivitäten

Wandern

Wenn Sie mit Ihrem Hund wandern, wird Ihr Hund richtig Spaß haben. Er kann neues Gelände erkunden und umherlaufen. Achten Sie jedoch auch beim Wandern darauf, Ihren Hund nicht zu überfordern!

Um noch mehr Abwechslung zu bieten, können Sie kleine Spiele in Ihre Wanderung einbauen: Variieren Sie zeitweise Ihre Schrittlänge und die Schrittgeschwindigkeit, so dass sich ihr Hund an Ihre Geschwindigkeit anpassen muss. Lassen Sie Ihren Hund über Gräben springen, auf liegenden Baumstämmen balancieren und im Slalom durch die Bäume laufen. Verstecken Sie sich ab und zu und lassen Sie sich von Ihrem Hund suchen.

Joggen

Sie sollten nur dann mit Ihrem Hund joggen, wenn er gerne läuft und keine Probleme mit den Gelenken und keine sonstigen gesundheitlichen Einschränkungen hat. Sie sollten möglichst nicht auf Beton laufen, um die Pfoten und Fußgelenke Ihres Hundes zu schonen. Optimal sind Gras, Wald- oder Feldwege. Laufen Sie in der warmen Jahreszeit möglichst in den Morgenstunden. Laufen bei starker Hitze kann zu Problemen bei Ihrem Vierbeiner führen.

Um Ihren Hund an die neue Belastung zu gewöhnen, sollten sie zunächst in kleinen Intervallen beginnen (z.B. erst 5 Minuten joggen, dann 5 Minuten gehen. Beim nächsten Mal 10 Minuten joggen und 5 Minuten gehen, usw.). Um die Hände beim Joggen frei zu haben, eignen sich für den Hund sogenannte Joggingleinen.

Rad fahren

Nicht jeder Hund ist zum Laufen am Rad geeignet. Besonders kleinere Hunderassen haben ein Problem, da beim Radfahren durchaus Geschwindigkeiten von 15 – 20 KM/h erreicht werden, die kleine Hunde über längere Strecken überfordern. Achten Sie also bitte darauf, dass Ihr Hund gerne läuft und Sie Geschwindigkeit und Streckenlänge an Ihren Hund anpassen.

Ein Fahrrad ist Ihrem Hund aus der Nähe wahrscheinlich noch nicht so richtig bekannt, deshalb sollten Sie Ihren Hund zunächst an das Fahrrad gewöhnen. Stellen Sie das Fahrrad ab und lassen Sie es von Ihrem Hund erkunden. Später schieben Sie das Fahrrad und lassen Ihren Hund rechts vom Rad (auf der dem Verkehr abgewandten Seite) bei Fuß laufen. Üben Sie auch das Anhalten (“Stop”) und Weitergehen (“Weiter”) am Rad zunächst, wenn Sie das Rad schieben. Denken Sie daran, wenn Sie auf dem Rad sitzen haben Sie nur Ihre Stimme, um Ihren Hund zu lenken.

Funktionieren die Befehle gut, können Sie das Rad besteigen und sollten auf einer ersten, kleinen und im Schritttempo absolvierten Tour schauen, ob sie und Ihr Hund mit der neuen Situation klar kommen.

Steigern Sie das Tempo bei Ihren Spazierfahrten langsam und achten Sie darauf, Ihren Hund nicht zu überfordern.

Hunde-Sport

Wenn es Ihre Zeit zulässt, können Sie mit Ihrem Hund regelmäßig zum Hunde-Sport gehen. Durch Hunde-Sport können Sie Ihren Hund sowohl körperlich als auch geistig fordern und auslasten. Die meisten Hunde werden sehr willig mitarbeiten und viel Spaß daran haben. Schauen Sie in Ihrer Umgebung nach geeigneten Möglichkeiten – Ihr Hund wird es Ihnen danken.

Hier einige Hundesportarten als Anregung:

  • Agility / Mobility
  • Apportieren
  • Dogdance
  • Dog Scooting
  • Flyball
  • Frisbee (Discdogging)
  • Dummy- und Sucharbeit
  • Obedience
  • Schlittenhundesport
  • Rettungshundearbeit
  • Turnierhundesport

Letzte Aktualisierung am 22.05.2019 / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API